Mittwoch, 4. August 2010

E-Postbrief gleich Datenabzocke?

Die beiden neuen Varianten um Briefe zu versenden stehen ja in den Medien recht heftig in der Kritik. Hier eine kurze Zusammenfassung der FAZ.

Datenschützer, Rechtsanwälte und Notare beklagen, dass das Briefgeheimnis nicht gegeben sei. Kritisirt werden auch die Geschäftsbedingungen der Deutschen Post.
Dem kann ich allerdings nur zustimmen. Testweise habe ich auf der Seite der Deutschen Post versucht eine E-Postbrief-Adresse freizuschalten.

Interessant daran war, was man dazu benötigt:
Man muss seine Mobiltelefonnummer eingeben, um eine mobilen HandyTAN zu bekommen. Dieser Vorgang wird lapidar als "sicherer Abschluss der Adresssicherung" beschrieben. In den "Bedingungen der Adresssicheurng" steht allerdings kein Wort über die Verwendung der Mobiltelefonnummer. Da fragt man sich, warum die Deutsche Post so dreist an den Handynummern interessiert ist.

Nach erfolgter Eingabe wurde dann mitgeteilt, dass es einen Registrierungscode per Post gibt. Dieser muss dann erneut ins System eingegeben werden.
Und das alles nur für die Reservierung einer Adresse.

Kann mich jemand aufklären, warum eine HandyTAN die Adresssicherung so sicher macht?

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